Das Reiserecht

Im nächsten Monat stehen einige Feiertage vor der Tür und der Sommer naht heran. Viele Menschen entschließen sich dazu, Urlaub zu machen und eine Reise zu buchen. Leider entsprechen die Hochglanzfotos auf den Homepages und in den Katalogen der Reiseveranstalter nicht immer der Realität. Wenn dem Hotelzimmer Balkon und Meerblick fehlen, wenn die Wasserspülung der Toilette ausfällt oder sich dort kleines Ungeziefer tummelt und das Hotel nicht direkt am Strand sondern 800 Meter entfernt liegt, trübt das die Urlaubsfreude. Doch was tun, wenn das Angepriesene mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt?

Der Reiseveranstalter einer Pauschalreise ist dazu verpflichtet, eine Entschädigung zu leisten, wenn Mängel in der Beförderung, Unterkunft, Verpflegung oder an sonstigen touristischen Leistungen auftreten, wovon seit dem In-Kraft-Treten des neuen Pauschalreisegesetzes auch Mängel im Zusammenhang mit angemieteten Kraftfahrzeugen erfasst sein können. Die Höhe der Entschädigung hängt von der Art des Mangels und davon ab, in welchem Ausmaß der Urlaub beeinträchtigt wurde.

Besonders wichtig ist, dass Sie Ihrem Reiseveranstalter Mängel umgehend anzeigen, um ihm die Möglichkeit zu geben, darauf zu reagieren und diese zu beheben. Zudem empfiehlt es sich, die Mängel durch Lichtbilder zu dokumentieren, um diese im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung auch nachweisen zu können.

Die Rechtsprechung zur Höhe der Preisminderung und zum Schadenersatz wegen entgangener Urlaubsfreude ist nicht leicht zu überblicken und entwickelt sich ständig weiter. Man sollte daher auf die Beiziehung eines Rechtsanwaltes nicht verzichten.

Unsere Kanzlei bietet Ihnen umfassende rechtliche Beratung zu diesem Thema und steht Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

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Dr. Zsizsik & Dr. Prattes Rechtsanwälte OG
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